Jittemanns Thema ist der Mensch als Individuum - seine Triebe, Gefühle, Stimmungen...
und die menschliche Gesellschaft mit ihren Licht- und Schattenseiten.
Er stellt sie karikierend, in einer süßen Ästhetik verpackt, bloß -
von komisch, witzig bis kritisch, ketzerisch.
Jittemann hat den Anspruch,
als Künstler durch seine Arbeit Nachrichten, Erfahrungen, Werte zu vermitteln.
Einerseits überall den moralischen Zeigefinger in die Wunden der Menschheit zu stecken,
andererseits mit einem Lächeln zu beschwören,
der Mensch soll sich und seine Rolle nicht zu wichtig nehmen.
Das Leben ist nur ein Spiel.





Jittemanns Arbeiten sind in einer selbst entwickelten Technik ausgeführt.
Zuerst entstehen spontane, schnell gezeichnete Skizzen.
Die Ideen sind unterbewußt und werden eruptiv auf Papier geschmissen,
dann auf eine beschichtete Holzplatte übertragen
und in aufwendiger, zeitintensiver Feinarbeit in Lack erstellt.
Durch das Material Lack und die spezielle Verarbeitung entstehen Werke,
welche wie eine emaillierte Metallfläche oder lasierte, gebrannte Keramik wirken.
Die Farbigkeit ist sehr intensiv und die Bilder haben eine extrem starke Wirkung.
Der Betrachter sieht nicht nur einen imaginären Raum mit Figuren im Bild -
das Bild ist auch derart real im Raum zu spüren,
daß man meint, die Figuren springen einen jeden Moment von der Wand aus an.


Bisher sind seit 1988 in dieser Technik 375 Arbeiten entstanden. An 50 neuen wird zur Zeit gearbeitet.


Gleichberechtigt zur Lackmalerei entstehen Zeichnungen in unterschiedlichsten Techniken
und seit 1994 vermehrt auch Arbeiten auf Leinwand in Lack oder Öl.



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